Update vom: 05.2010 - eMail: Der-Wiener
Unter Bankstern
Unser Antrieb: Heuer ist es nicht so gut, nächstes Jahr wird alles
besser
Von Banken und Nullen
Was ist eigentlich eine Bank? Sie ist zunächst einmal ein Sitzmöbel,
weshalb wir auch sofort verstehen, warum Bankmanager Probleme lieber
aussitzen, anstatt sie zu lösen. Bänke sind in der Regel aus Holz, womit
sie leider die gleiche Konsistenz wie manche Köpfe in den Chefetagen der
Banken haben. Im Mittelalter durften nur Personen auf einer Bank Platz
nehmen, die einander gleichgestellt waren. Ebenso ist es heute, denn viele
Großbanken hätten am liebsten nur noch Elitekunden, die über ein
besonders üppiges Bankkonto verfügen
Die Banken und das liebe Geld
Eine Bank, auch Kreditinstitut genannt,
ist ein Unternehmen, das für Kunden Dienstleistungen in den Bereichen
Zahlungs-, Kredit- und Kapitalverkehr anbietet. Je nach Typus beschäftigt
sich eine Bank mit der Kreditvergabe, der Verwaltung von Spareinlagen, dem
Handel von Wertpapieren oder, wie bei Universalbanken üblich, mit allem
zusammen
Aufstieg und Fall der schweizerischen Banken
Die aufstrebenden Städte des Spätmittelalters
brachten auch das Bankwesen in der Schweiz zum Erblühen. Einige Städte
richteten amtliche Wechselstuben (Luzern 1383, Zürich 1419) ein, andere
ernannten amtliche Wechsler (Goldschmiede, Münzmeister), die den Umlauf
des Geldes kontrollierten, die Währungen wechselten und Kredite vergaben.
Eine wachsende Verflechtung zwischen den Städten in der Schweiz und in
benachbarten Regionen forcierte das wechselseitige Geschäft mit Darlehen
und Anleihen. Der zunehmende Wohlstand erwies sich als die treibende Kraft
für den strukturellen Wandel beim Bodenkredit
Raubritter, Blindflieger und Verbrecher
Ihr Geld gehört jetzt einem anderen - Bei
Banken ist der Begriff Dienstleistung mittlerweile durch den neuen Begriff
Zockerei ersetzt worden. Als Kapitalsammelstellen geht es Banken längst
nur noch darum, möglichst viel Geld von Kunden einzusammeln, um es für
sich selbst gewinnbringend zu vermehren. Dass dabei viele Kunden
Schiffbruch erleiden, wird billigend in Kauf genommen, insbesondere, wenn
Händlern Freiräume gegeben werden, welche die Risiken in ungeahnte Höhen
treiben
Banken spielen mit Krisen
Tickende Zeitbomben - Als
am 13. September 2007 die Finanzkrise endgültig über den Atlantik herüberschwappte
und der Gouverneur der Bank of England eine Krisensitzung zur Rettung von
Northern Rock einberufen musste, war klar, dass eine finanzielle Zeitbombe
zu ticken begann, deren Entschärfung mit Zinssenkungen und Liquiditätsspritzen
alleine nicht mehr zu lösen ist. Northern Rock wurde zwar gerettet, doch
die Zeche zahlt der Steuerzahler. Die Überschuldung der Verbraucher macht
es nahezu unmöglich, für die Banken wieder stabile Einnahmen aus
Hypotheken zu erzielen, da immer mehr Kunden von Zwangsversteigerungen
betroffen sind. Dass sich derartige Einschnitte nicht in ein bis zwei
Jahren in Luft auflösen, hat Japan gezeigt, dessen Index nahezu 20 Jahre
nach der Immobilienkrise immer noch auf einem depressiven Niveau herumdümpelt
Die geplante Innovationsverhinderung
Feigheit vor Innovationen - Bankiers
haben in den letzten Jahrhunderten durch ihre Geldgier die Entwicklung der
weltweiten Nationalökonomien eher behindert als gefördert. Ohne Bankiers
würde die Welt heute wahrscheinlich schon Mond- und Marsstationen haben
und es gäbe trotzdem keine ausufernde Staatsverschuldung. Hier wird die
These aufgestellt, dass die von Bankmanagern ausgelösten Krisen
technologische Innovationen um Jahrzehnte verzögert haben. Aus purem
Sicherheitsstreben geben Banken nur jenen Leuten und Firmen Kredit, die
bereits so viel Geld haben, dass sie eigentlich keinen Kredit brauchen.
Das Verhalten der Bankmanager erinnert an das Theaterstück „Biedermann
und die Brandstifter“ von Max Frisch. Als Kleinbürger und Opportunisten
unterstützen die Politiker nur Schmarotzer, die nur darauf warten, Feuer
zu legen. Willensschwach und ängstlich sind die Politiker unfähig, den
Pyromanen Einhalt zu gebieten
Machtspiele im Spielcasino
Macht an sich - Für den Ökonomen
Ludwig von Mises ist menschliche Macht die Fähigkeit, fremdes Handeln zu
bestimmen. Dabei beruht alle Macht auf Ideologie. Die Ideologie der
Bankmanager lautet: Wer Geld verleiht, hat die Autorität, über die
Wirtschaft Richter zu spielen. Hierbei lassen sich Macht und die Ausübung
von Gewalt nicht mehr trennen. Wenn Banken Unternehmern ihre Kreditlinie kündigen,
ist dies ein Gewaltakt, der Tausende von Arbeitnehmern in den Ruin treiben
kann. Betrachtet man die wirtschaftliche Macht, die Banken in den letzten
Jahrzehnten aufgebaut haben, so stellt sich die entscheidende Frage,
welchen Sinn diese Macht hat, wenn das Streben nach Größe keine
Sinngebung mehr zulässt
Banken und Moralverlust
Dialektik für die Banken - Banken
müssen mit ihrer falschen Programmierung brechen, wenn sie in einem von
Innovationen geprägten Umfeld überleben wollen. Bankmanager sind
Anti-Dialektiker. Sie können mit Widerspruch und fremden Denkfiguren
nicht umgehen. Wer jedoch Risk-Management ohne dialektisches Denken
betreiben will, strebt nach einer rosaroten Welt, bei dem Risiken im
allgemeinen Freudentaumel steigender Kurse so lange verschleiert werden,
bis die Blasen ihr maximales Volumen erreichen und dann unter Pauken und
Trompeten platzen. Erst wenn Bankmanager sich der Gegensätze bewusst
werden und Quereinsteiger bei Banken zur Norm und nicht zur Ausnahme
werden, können sich diese ihres allgemeinen Fachidiotentums entledigen
Verantwortung übernehmen - Geht doch!
Fehlende Verantwortung - Nicht
verantwortete Macht kann es nicht geben. Wesentliches Merkmal der heute
von Männern beherrschten Finanzwelt sind Exzesse und ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein
für das Ganze. Banken erfinden immer neue Produkte, um ihre Gier zu
befriedigen
Die Gier nach mehr, doch Geld ist nicht alles
Das Midas-Prinzip - Habgier
oder Habsucht ist das übersteigerte, rücksichtslose Streben nach
materiellem Besitz. Banken und ihre Manager haben diesbezüglich in den
letzten Jahren wahre Meisterleistungen vollbracht. Abfindungen und Boni
von hunderten Millionen Dollar wurden unabhängig von dem Nutzen, den die
Manager erbracht hatten, bezahlt und dem Eigenkapital der Banken entzogen.
Wie beim phrygischen König Midas wollten Banken alles, was sie berührten,
zu Gold werden lassen. Doch vor lauter Ehrgeiz, die größte
Investmentbank der Welt zu werden, vergaßen die Banken, dass, wenn man
Eigenkapital vernichtet, man kein Wasser mehr hat, um eine Durststrecke zu
überbrücken
Unter Bankstern - Artikel von Artur P. Schmidt auf Heise
DE
Unter Bankstern - 1 Billion Euro faule Papiere in D !
Heute am 18.1.2009 gibt es eine neue Horror-Meldung von den Bankern ! In
Deutschland drohen angeblich weitere Milliardenverluste wegen fälliger
Abschreibungen auf Wertpapiere
Wir wissen ja - wo Deutschland ist - sind auch unsere österreichischen Banker mittendrin statt nur dabei - Wir nehmen an.. dass unsere bisherigen -
von der Justiz ins Visier genommenen - Spekulanten nur vorgeschobene Posten
der Banken sind und diese unter dem Deckmantel unserer Politiker alle Spuren
verwischen
Laut - der Spiegel - haben die deutschen Banker erst einen Bruchteil
ihrer faulen Wertpapiere rund um US Hypotheken-Darlehen abgeschrieben. Das
Finanzministerium (D) gehe davon aus, dass der gesamte deutsche Bankensektor
Risikopapiere mit bis zu einer Billion Euro in Ihren Büchern führe, heisst
es ( 1.000.000.000.000 Euro )
Sind da auch die Werte vom Osten Europas drinnen, fragen wir uns.. Wo
unsere Österreich Banken alljährlich immer jubelten wie gewaltig Sie im
Osten Gewinne machten und auf Expansion setzen
Echt-Fette ! 224.000.000.000 Milliarden Euro in Osteuropa
Österreichs Banken haben Kredite in Höhe von 78 Prozent der heimischen
Wirtschaftsleistung an Osteuropa verliehen. Das ist mit Abstand der höchste
Wert in ganz Europa
Österreichs Banken sind auf Gedeih und Verderb von der Entwicklung in
Osteuropa abhängig. Raiffeisen, Erste Group, Bank Austria & Co sitzen
allein im Osten auf einem Kreditvolumen von 224 Milliarden €. Das ist in
absoluten Zahlen mit Abstand das größte Volumen. Zum Vergleich: Deutschland
und Italien haben an Osteuropa Kredite in Höhe von jeweils rund 180
Milliarden € vergeben. Wirklich dramatisch nehmen sich die Zahlen jedoch
aus, wenn sie im Verhältnis zur gesamten Wirtschaftsleistung (BIP) gesehen
werden
Wenn es zum Super-GAU kommt, sind alle betroffen. Da gibt es auch für die
Banken keine Versicherung", erklärt Hahn.. (weiterlesen
im Wirtschaftsblatt)
10. Oktober 2008: Börse Blasen zerplatzen
Bankster Film: Wer sind die großen Zocker
Wir und Sie auch sehen mit großem Interesse wer und wie die Luftblasen der
Aktien-Firmen zerplatzen! Es zeigt sich doch deutlich und letztendlich auch mit
Sicherheit welche Unternehmen die großen Zocker waren oder sind oder welche Firmen
nicht gut aufgestellt sind ( Schluss wir erst später sein - Viele Kritiker haben
gewarnt das genau das kommen wird und prophezeiten bis zu 50 Prozent Kursverfall am
ATX - Film demnächst im Kino - Österreichischer Film sehenswert )
Banker-Doku von Erwin Wagenhofer "Lets Make Money"
Zum Schluss diese Krise werden solide Firmen als die
Gewinner dieses Finanzfiaskos überbleiben. Wir nehmen an das dies Firmen sind die
etwas erzeugen und oder eine gute Ware Handeln, dem Mitarbeiter und Kunden
verpflichtet sind und kaum Spaziergänge in Risiko Anleihen usw genommen haben,
solche gibt es noch immer in Österreich !
Lets make Money - Ein Film von Erwin Wagenhofer
"Wagenhofer entwirft in aller Ruhe, umso erschreckender, die Feinzeichnung der
Hintergründe des nun drohenden Wirtschaftskollaps - und positioniert seinen Film als deutliches Plädoyer für
die Regulierung der Finanzindustrie." Lets Make Money (Austria 2008)
Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter,
afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns
die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die
zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal
ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet
wird
Es ist nicht mehr wichtig wann es wirklich angefangen hat - wichtig ist aber was
dagegen unternommen wird und wurde ( Siehst Du es global aus den Jahren 2008 bis
Dato würde man meinen dass eine Organisation in den Staaten und Banken die Macht
übernimmt und bereits übernommen hat)
der gleiche Name, auch für Deutschland
Der 24 Juni 2009: ein Tag der Geschichte, der Tag an dem die EZB 442 Milliarden Euro
im Casino verspielte
Initiative Bankskandal (von Berlin bis Wien)
Der Bankenskandal ist die unverschämteste Umverteilung zu Lasten der Bürger, zum Vorteil der Banker, der
Politiker, Fondsanleger, des Kapitalmarktes und weiteren Profiteuren! Außerdem ein eklatanter Verstoß gegen
demokratische und rechtsstaatliche Normen!