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Bürgerpflicht Plattform:

Österreich Schilling: Wir wollen den Schilling zurück! weg von EU Bonzen und Bürokraten und wieder mehr Österreich

Plattform zurück zum österreichischen Schilling

Milliarden als Hilfe vom Staat - für die Auslöser der Krisen haben Österreichs Politiker Freibriefe verteilt, Wertpapiere und Hedgefond Skandale und bodenlose Ost Europa Geschäfte, die unverschämteste Umverteilung von Milliarden zu Lasten der Bürger und Steuerzahler zum Vorteil der Bankster wird nicht geahndet

Update vom: 07.2010 - eMail: Der-Wiener

Unser Antrieb: Heuer ist es nicht so gut, nächstes Jahr wird alles besser

Bank Milliarden als Hilfspakete


Österreich ist noch lange nicht Pleite ! es geht immer noch was: Wir suchen die Cents, markierte Scheine und Blüten Neue Buchungstexte: (Privilegierte Banken) - (Staatsgeldverfolgung)


Immofinanz kauft Constantia-"Bad Bank" um einen Euro

19.05.2010 - Die börsennotierte Immofinanz hat den lange erwarteten Kauf der Aviso Zeta, der "Bad Bank" der ehemaligen Constantia Privatbank, abgeschlossen - Die Übernahme ist Vorbedingung für einen komplizierten rechtlichen Deal zwischen der Immofinanz, der Constantia Packaging BV und Immofinanz-Aktionären. In dem Vergleich geht es um Ansprüche der Immofinanz aus dem "IBAG Bond", der im Jahr 2007 die damalige Osttochter Immoeast 512 Mio. Euro gekostet hatte

Hypo: Kulterer sieht Schuld bei BayernLB

Ex-Vorstandsdirektor Wolfgang Kulterer ist Mittwochnachmittag vor dem Hypo-U-Ausschuss gestanden. Er machte in seiner Aussage die BayernLB für den Absturz der Kärntner Hypo verantwortlich, gestand aber auch selbst Fehler ein


Dokumentation: Liechtenstein - Geldversteck der Reichen

Im Zuge der Finanzkrise werden immer wieder die sogenannten Steuerparadiese angeprangert. Spektakuläre Beispiele gibt es genug. Auch in Deutschland wird gerne von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Vermögen, am Fiskus vorbei, ins Ausland zu schaffen. Herbert Klar und Ulrich Stoll haben sich europaweit nach den Tricks der Steuersparer umgesehen

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16.08.2009

Die nächsten Bankenhilfen

Die ehemalige Gewerkschafts-Bank Bawag PSK, nun im Besitz des US-Fonds Cerberus, bekommt jetzt ebenfalls Geld vom Staat. Allerdings nur, wenn die Bank ein sogenanntes Wandlungsrecht akzeptiert. Das heißt, dass die Bank teilverstaatlicht werden kann, wenn die Zinsen für das Staatsgeld nicht bezahlt werden, berichtet die ZIB1 Montagabend. Ähnliches gelte auch für die Bank Austria, die sich im Besitz der italienischen UniCredit befindet.

Seit einem halben Jahr schon verhandelt die Bawag mit dem Finanzministerium um Staatshilfe. Es geht um 550 Mio. Euro. Dazu noch 400 Mio. Euro Garantien für sogenannte faule Papiere, die von Verlusten bedroht sind


14.08.2009

Die Ersten Ost Filialen Schließungen

Die börsenotierte Raiffeisen International (RI), Ostholding der Raiffeisen Zentralbank (RZB), schließt 20 von 161 Filialen in Ungarn. Ein Sprecher der RI in Wien bestätigte heute Abend auf APA-Anfrage einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg

Das RI-Halbjahresergebnis, das gestern in Wien präsentiert wurde, ist massiv eingebrochen: Der Konzernüberschuss sank um 86 Prozent auf 78 Mio. Euro (1. Hj. 2008: 566 Mio. Euro), die Dotierung der Kreditrisikovorsorgen ist mit einem Anstieg von 381 Prozent auf 969 Mio. Euro fast explodiert. Das Betriebsergebnis stieg um 3,9 Prozent auf 1,072 Mrd. Euro


04.08.2009

Immofinanz Minus 3.000.000.000 EURO (+/-)

Einen Verlust von drei Milliarden Euro schreibt der Immofinanz-Konzern 2008/2009. Als Ursache wurden die Wirtschaftskrise im Allgemeinen und die "Malversationen des früheren Managements" bei der Constantia Privatbank AG genannt

Neue Bankgebühren

Österreichische Banken würden Verluste durch neue Gebühren und Kreditaufschläge ausgleichen wollen, kritisiert die AK Niederösterreich. Von der staatlichen Unterstützung der Banken würden die Kunden nicht profitieren

Weitere Staatshilfen

Nach der Erste Bank hat auch die Bank Austria gestern saftige Gewinne für das erste Halbjahr gemeldet. Trotzdem verhandelt die Bank Austria weiterhin um Staatshilfe. Der Grund dafür ist, dass die Finanzkrise und ihre Folgen noch nicht ganz überstanden seien, heißt es

Die Krise ist doch noch da


28.07.2009

Österreichische Bank Milliarden in Zypern

Limassol: Die „Kommunalkredit International“ in Limassol kam zuletzt auf eine Bilanzsumme von mehr als zehn Mrd. Euro. Sie ist damit die wichtigste und größte Tochter der Wiener Bank. Vergangenen Herbst war das auf Gemeindefinanzierungen spezialisierte Institut in eine Schieflage geraten und musste zwangsverstaatlicht werden. Die früheren Eigentümer – die österreichischen Volksbanken und die französische Dexia-Bank – verkauften ihre Anteile zum symbolischen Preis von zwei Euro an den Staat

Wegen der Schließung der Zypern-Tochter bahnt sich ein Rechtsstreit an. Das Debakel bei der Kommunalkredit hat die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen

Bankchef Steinbichler geht davon aus dass der Staat unterm Strich mit Gewinn aussteigen dürfte

Staatskredite: Bank Millionen in Österreich

Nach der Hypo Alpe Adria kann auch die ÖVAG die Zinszahlungen an den Bund nicht bedienen. Sie warnte zu Wochenbeginn vor einem Verlust im laufenden Jahr - Sinkende Dividenden - Rating verschlechtert

was ist schon ein Viertel? einmal setzen im Casino Austria


23.07.2009

Die Krise ist vorbei ! Wolfgang Traindl, Erste Bank

Flucht ins Gold ergibt keinen Sinn mehr

Obwohl man die Auswirkungen der Krise noch lange spüren werde und die Entwicklung unsicher sei, sei die globale Rezession vorbei. Das stellte Wolfgang Traindl, Leiter des Private Banking der Erste Bank, am Donnerstag in Wien fest. So sind einige Unternehmensergebnisse in jüngster Zeit „überraschend positiv“ ausgefallen, und Unternehmensanleihen von OMV, Verbund, Voest oder Bewag waren innerhalb weniger Stunden überzeichnet. Entsprechend sieht Traindl auch bei Anlagestrategien eine Trendumkehr. Einerseits seien früher belächelte Anlagen, die sich an Kategorien wie „Heimat“ und „Bekanntes, Verständliches“ orientieren, schwer im Kommen. Früher stark nachgefragte, möglichst ausgefallene Strukturprodukte seien dagegen „out“


16.07.2009

Update: Es sind nur 380 Millionen "wenn wir Glück haben"

Martha Oberndorfer, Geschäftsführerin der ÖBFA: "Heute ist das Verlustpotential ungefähr 380 Millionen Euro, dem steht aber ein realisierter Betrag von Kassenveranlagungen in Höhe von 685 Millionen Euro gegenüber"

ÖVP Bankpolitiker im Staatsgeldrausch

Die Bundesfinanzierungs Agentur hat zeitweise bis zu zehn Milliarden Euro in hochriskante Papiere investiert. Nun droht ein Verlust von über 600 Millionen Euro. Der Rechnungshof ortet schwere Mängel im Haus vom Finanzminister Pröll

Sie können es nicht lassen, besonders gemein ist es sich aus der Staatskasse der Bürger zu bedienen und danach sind es auch noch hervorragend bewertete Produkte gewesen, sie ziehen an allen Schubladen - diese Leute sind endlich einmal zur Verantwortung zu ziehen, der eine hat es vom Vorgänger übernommen - so kann das einfach nicht mehr weitergehen

Lassen wir das Los entscheiden? - besser wir lassen die Kugel entscheiden - Rot oder Schwarz oder Grün


15.07.2009

Österreichische Bundes-Finanzierungsagentur (ÖBFA)

Die ÖBFA hat bis zum Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007 in großem Stil in Spekulationspapiere investiert. Aus den damaligen hochspekulativen Veranlagungen drohen dem Bund nach wie vor bis zu maximal 616,9 Millionen Euro Verlust. Das ist das Ergebnis des jüngsten Rechnungshofberichts zu den Finanzierungsinstrumenten der Gebietskörperschaften, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Auch in den vom Rechnungshof (RH) bereits geprüften Bundesländern Salzburg, Burgenland, Kärnten und Tirol gab es risikoreiche Veranlagungen und teilweise Verluste

Der RH bemängelt vor allem, dass Bundesfinanzierungsagentur "sowohl im Verhältnis zu ihren Kassamitteln als auch zum Weltmarkt sehr hohe Beträge in intransparente Wertpapiere, die von der US-Subprime-Krise besonders gefährdet waren, veranlagte". Bei bestimmten, besonders risikoreichen Wertpapieren, sogenannten SIV (Structured Investment Vehicles), hielt die ÖBFA im September 2007 mit 4,92 Mrd. Euro sogar 1,8 Prozent der am Weltmarkt vorhandenen Papiere


13.07.2009

Neuer Stress für Banker: Ausfall-Risikopositionen

Die Banken lassen die kleinen Unternehmen ausfallen, nun lassen die KMUs die Banken ausfallen

Der Staat wird zwecks Bankenhilfe im kommenden Jahr wohl noch einmal ordentlich in den Budget-Topf greifen müssen: Eine Welle von Kreditausfällen beginnt zu rollen und dezimiert das Kernkapital der Geldinstitute

Die Diskussion um die Kernkapitalquote klingt ein wenig abgehoben theoretisch, ist es aber nicht: Risikopositionen – dazu gehören nicht zuletzt Kredite – müssen mit Eigenkapital „unterlegt“ werden. Was beim Stresstest niemand dazugesagt hat: Wenn die Kernkapitalquote drastisch sinkt, müssten eigentlich auch die Kredite deutlich zurückgefahren werden. Und das ist genau das, was die Unternehmen, von denen viele aus Liquiditätsmangel ohnehin am Rand der Insolvenz spazieren, jetzt nicht brauchen können


06.07.2009

Österreichische Medien atmen auf

Die Banken haben den Stresstest bestanden


02.07.2009

Mündelsicherheit der Wertpapiere

Die Wertpapiere von Immofinanz und Meinl European Land (MEL) wurden in der Werbung als „mündelsicher“ angepriesen. Tausende Anleger lösten ihre Ersparnisse auf und kauften die Papiere. Nach dem Kurssturz ist der Großteil des Geldes weg. Immer mehr Anleger klagen den Staat, weil dieser die Kontrollpflichten vernachlässigt haben soll


30.06.2009

EZB: Kreditvergabe lässt nach?

Seltsam aber wahr. Während die Banken immer wieder betonen, dass es keine Kreditklemme gibt, ortet die EZB jetzt, dass die Summe der an Firmen und Haushalte ausgegebenen Kredite im Mai das geringste Wachstum in der Geschichte der Währungsunion erreichte

Politiker hatten die Banken deshalb mit deutlichen Worten aufgefordert, die bereitgestellte Extra-Liquidität an Unternehmen und Haushalte weiterzugeben. Das zusätzliche Geld sei nicht dazu da, die Banken zu retten und gehortet zu werden, sondern um die Wirtschaft in Schwung zu bringen. Sollten die Banken nicht entsprechend handeln, werde die EZB eventuell die Banken umgehen und Kredite direkt an Unternehmen geben

Die Banken umgehen und Kredite direkt vergeben ist ein Hohn für alle Unternehmer die diese lange Zeit nicht überlebt haben bzw werden, es sind schon zu viele KMU's Kleinbetriebe und Kleine Unternehmen die mit geradezu lächerlichen Summen zum Scheitern verurteilt sind, für diese gibt es keine Statistik und niemand interessiert es - sie haben die Hoffnung verloren - Die dafür verantwortlichen Personen bekommen dennoch die Rechnung - sie leiden bereits an Schlafstörungen und fürchten die Last der Zukunft


28.06.2009

Der Österreichische Bank Skandal

Wie auch in Deutschland schon längere Zeit, bilden sich nun endlich in Österreich eigene Webseiten mit Privatklagen gegen die Bankinstitute

Bank Austria und Bank Privat Primeo Funds

Wohlmuth: Nach gründlichen Abklärungen und Gesprächen mit Rechtsberatern habe ich mich entschlossen die Kanzlei Dr. Böhmdorfer mit den zivilrechtlichen als auch strafrechtlichen Anzeigen und Klagen zu beauftragen bzw. den bestehenden Klagen anzuschließen

  • Weblink: http://www.bankaustria-primeo-skandal.com/

27.06.2009

Vatikanisches "Cross Border Leasing"

Bank Austria: Die selbe Idee - nur eben eine neue Variante - Bald werden alle Bank Austria Filialen nicht mehr der Bank gehören, es werden andere sein - Unicredit Grossaktionär ist bereits auch Lybien

Not macht erfinderisch - eine alte Weisheit, die auch die Manager der italienischen Bank Austria Mutter in Tagen wie diesen beherzigen. Um das Eigenkapital der Bank zu stärken vertraut das Management rund um Allessandro Profumo nicht auf göttlichen Beistand sondern unter anderem auf die Kapitalkraft des Vatikan


26.06.2009

Österreichische Kontrollbank: OeKB

Immer wieder mit dabei oder mittendrin ist die Österreichische Kontrollbank

Staatliche Milliardengarantien für Banktöchter in Osteuropa

Wien. Dass da, wo Exportförderung draufsteht, Bankenhilfe drin sein könnte, sorgt im österreichischen Nationalrat für Aufregung. Die Opposition fordert von Finanzminister Josef Pröll Aufklärung über staatliche Milliardengarantien zur Absicherung heimischer Finanzinstitute gegen sogenannte politische Risiken bei ihren Auslandstöchtern. Dass diese Haftungen still und heimlich außerhalb des eigentlichen Bankenhilfspakets abgegeben worden sind, stößt FPÖ, Grünen und BZÖ sauer auf (Pröll weiss von nichts er glaubt)

Hedgefonds Ramius

Die Beteiligung der Bank Austria (BA) am US-Hedgefonds Ramius hat das Institut 2008 eine Stange Geld gekostet - Zumindest sind diese Verluste "ehrenwerter", als die viel grösseren Verluste von Raiffeisen in Island - Real Life Banking Austria


24.06.2009

442 Milliarden Euro für Hedge Fonds

Die europäischen Währungshüter versuchen, die Kreditvergabe der Banken zu beleben und stellen 442 Mrd. Euro frisches Kapital zur Verfügung - ein Höchstwert. Die Nachfrage ist gewaltig. Finanzminister Steinbrück mahnt die Institute nun an, das Geld weiterzureichen

Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) haben am Mittwoch ein Rekordvolumen von 442 Mrd. Euro in die Finanzmärkte gepumpt. Diesen Betrag liehen sich die Geschäftsbanken beim ersten Refinanzierungsgeschäft der EZB über ein Jahr. Das ist ein neuer Rekord. Der bisherige Höchststand datiert vom Dezember 2007 und belief sich auf 348,6 Mrd. Euro

Die EZB pumpt Geld in die Banken, bis diese bersten

Das ist also der Plan: man will die Banken damit dazu bringen, Geld zu verleihen. Dieses Geld werden aber kaum die Firmen sehen (die Sicherheiten fehlen), sondern eher die Spekulanten wie Hedge-Fonds. Die können damit auch den Euro shorten


23.06.2009

Österreichs Banken mussten 2008 gesamt 6,7 Milliarden Euro abschreiben

2008 mussten die heimischen Banken Wertberichtigungen von 6,7 Milliarden Euro vornehmen, alleine 4,1 Milliarden davon für Kreditrisiken. Der Bankenverband wünscht sich eine europaweit einheitliche Einlagensicherung

Der Verband österreichischer Banken und Bankiers spricht sich erneut für einen einzigen Einlagensicherungskreis für alle in Österreich tätigen Kreditinstitute aus. Der Verband vertritt 64 in Österreich tätige Aktienbanken und alle anderen Finanzinstitute. Da dies Idee bei den anderen Sektoren - Sparkassen, Raiffeisen, Volksbanken und Hypos - aber auf "begrenzte Gegenliebe" stößt, hofft Verbandspräsident Stephan Koren auf eine EU-weite Regelung


22.06.2009

Kommunalkredit-Desaster

Der Gemeindefinanzierer Kommunalkredit erlitt im Geschäftsjahr 2008 einen Verlust von 1,455 Milliarden Euro. Die Bank hatte den Verlust bereits Ende April angekündigt und nun die vollständigen Zahlen vorgelegt - Im Jahresabschluss ist bereits die staatliche Bürgschaft in Höhe von 1,2 Milliarden Euro einbezogen. Ohne diese vorerst bis 30. September laufende Bürgschaft - verzinst mit zehn Prozent - hätte der Jahresverlust der Bank 2,6 Mrd. Euro betragen

Hartgeld: Natürlich lügt man auch hier. Ob die 2.6 Mrd. "realer Verlust" überhaupt stimmen? - Österreich-Desaster


17.06.2009

Meinl-Gesellschaften (Millionen Gräber)

Airports und Power International: Wo sind die Millionen geblieben?

Der Verkauf der Beteiligungen der ehemaligen Meinl-Gesellschaften verläuft schleppend. Sind die Assets gar nichts wert? Ein Streit um Millionen

"Wo sind die Millionen geblieben?", fragt heute die Meinl Bank in einer Aussendung jene Rebellen, die im Sommer des vergangenen Jahres bei den Hauptversammlungen die Führung der beiden börsenotierten Anlagegesellschaften Meinl Airports International (inzwischen Airports International, AI) und Meinl Power International (inzwischen PI) übernommen hatten. Ausgangspunkt für die Kritik ist eine Meldung des neuen Managements, das bekannt gab, weniger zurückzahlen zu können, als ursprünglich geplant

Wir und viele andere Leser fragen uns, ob diese überhaupt jemals Bargeld hatten, ein Bubble-Klassiker


EU-Länder wollen bereits 2010 reformierte Finanzaufsicht

Nach schweren Versäumnissen der Finanzaufsicht vor der Bankenkrise wollen die EU-Länder Klarheit bei den Zuständigkeiten schaffen - und zwar rasch. Am Donnerstag und Freitag soll grünes Licht für die Reform beim Gipfel der Staats- und Regierungsschefs gegeben werden

Die EU-Staats- und Regierungschefs werden bei ihrem Gipfel am Donnerstag und Freitag voraussichtlich grünes Licht für eine Reform der national zersplitterten Aufsicht geben. In Windeseile soll die neue Struktur in Gesetze gegossen und schon 2010 eingeführt werden, wie aus dem Entwurf der Abschlusserklärung hervorgeht

Blinde Flecken in der Bankenaufsicht und ein Mangel an Koordination unter den nationalen Behörden gehören zu den Ursachen der schlimmsten Finanzkrise seit der großen Depression vor rund acht Jahrzehnten


16.06.2009

Banken verdienten im 1. Quartal mehr

Die in Österreich tätigen Banken melden laut Österreichischer Nationalbank für das 1. Quartal 2009 kumulierte Erträge in Höhe von 1,67 Milliarden Euro, eine zweistellige Steigerung gegenüber dem den ersten drei Monaten 2008. Die Unsicherheiten für das Gesamtjahr bleiben jedoch bestehen

Der Anstieg des unkonsolidierten Betriebsergebnisses war auf die um 5,5 Prozent auf 4,34 Mrd. Euro gestiegenen Betriebserträge und die um 0,9 Prozent leicht gesunkenen Betriebsaufwendungen zurückzuführen. Im Betriebsergebnis wurden allerdings noch keine Risikokosten berücksichtigt


EZB warnt vor Anstieg der Kreditausfälle im Osteuropa-Geschäft

Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt vor einem massiven Anstieg der Kreditausfälle bei einer weiteren Verschärfung der Krise in den neuen EU-Ländern. Davon könnten auch Banken, die über ihre Töchter in Osteuropa aktiv sind, in Mitleidenschaft gezogen werden

"In Volkswirtschaften mit großen Fremdwährungsanteilen könnte eine weitere Währungsabwertung zu schweren Kreditausfällen führen, die zu einer Verschlechterung der Kapital- und Assetqualität der Mutterbanken und deren Beteiligungen führen würde", schreibt die EZB in ihrem halbjährlichen Finanzmarktstabilitätsbericht

Österreichs Banken gehören mit rund 200 Mrd. Euro zu den größten Kreditgebern in Mittel- und Osteuropa. Im schlimmsten Fall rechnet die EZB für die Banken der Euro-Zone durch die Aktivitäten in Osteuropa mit einer Belastung des Kernkapitals (Tier 1) von sieben Prozent. Je nach Ausmaß der Aktivitäten im Osten könnten die Verluste bei der Kernkapitalquote bei einigen Banken bis zu einem Drittel ausmachen


15.06.2009

SNOWBALL X

Das Handelsgericht Wien hat entschieden, dass einige Klauseln des "Snowball X" - Anlage gesetzeswidrig sind. Denn die Zinsen könnten für immer auf Null bleiben, unabhängig vom bestimmenden Index, dem Euribor

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ging - im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums - mit Verbandsklage gegen Zins- und Kündigungsklauseln in Bankschuldverschreibungen der Erste Bank vor. Das Handelsgericht Wien hat die strittigen Klauseln des "Snowball X"-Anlageprodukts als gesetzeswidrig angesehen


CALLABLE SNOWBALL FLOATER

Das Handelsgericht Wien hat entschieden, dass ein "Floater" der Bank Austria gesetzeswidrige Klauseln enthielt. Die Zinsberechnung war zu verwirrend und das einseitige Kündigungs-Recht nicht rechtfertigbar

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) freut sich über einen Sieg gegen die Bank Austria. Streitpunkt waren zwei Klauseln in den Vertragsbedingungen des "Callable Snowball Floater" der Bank, gegen die der VKI eine Verbandsklage eingebracht hat. Floater sind Anlageprodukte mit Zinsänderungen während der Laufzeit. Das Urteil ist nicht rechtskräftig


Zur Krise erreichen uns heute folgende Meldungen:


12.06.2009

Die West-Risiken der Banken

Österreichs Banken sind nicht nur im Osten, sondern auch in Irland, Spanien und in den USA aktiv. Ein Kollaps weiterer amerikanischer Institute hätte auch Österreich schwer getroffen. - Österreichs Banken haben in den USA 14,8 Mrd. Euro an Forderungen ausständig !!

Dem Vernehmen nach mussten die Wiener Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers rund eine Mrd. Euro abschreiben. 5,7 Mrd. Euro in Spanien und Laut OeNB–Statistik beläuft sich das Irland-Engagement auf 3,8 Mrd. Euro - Alles Subprime-Länder - zusätzlich zum Ost-Subprime. Die Spareinlagen bei diesen Banken sind also auch subprime - Interessant, dass Novotny diese Aussagen im Ausland macht - Presse: Banken: Milliardenrisken in den USA


06.06.2009

Giftige Wertpapiere von zwölf Milliarden Euro

Die Zukunft der Kommunalkredit

Geplant ist eine Trennung der Bank in einen "guten" und einen "schlechten" Teil. Im schlechten Teil wird die Hypothek abgeladen. Das sind zum Teil giftige Wertpapiere mit einem Volumen von zwölf Milliarden Euro. Die Republik haftet aber nicht für das gesamte Volumen, sondern zunächst für eineinhalb Milliarden Euro

Kommunalkredit als "Bad Bank" Das ist vereinfacht gesagt das Modell einer "Bad Bank". Das Kerngeschäft - die Finanzierung von Gemeindeprojekten wird abgespalten und in eine neue Kommunalkredit eingebracht. Für die neue Bank, über den Namen wird noch nachgedacht, muss die Republik bis zu 300 Millionen Euro Eigenkapital zuschießen. Die Bank soll ja verdienen und in frühestens drei Jahren privatisiert, also verkauft werden

Die Kommunalkredit hat unter anderem riesige Pakete, etwa von den Pleite gegangenen US-Wohnbaukredite Fannie Mae und Freddie Mac sowie Ramschanleihen gebunkert. Der Bericht könnte für die Kommunalkredit wichtig werden, sollte es zu einem Gerichtsverfahren gegen den ehemaligen Vorstand kommen. Der langjährige Chef Reinhard Platzer stellt ja wegen seiner Entlassung Millionenforderungen an seinen Ex-Arbeitgeber - Die Zukunft der Kommunalkredit


02.06.2009

Niederösterreich spekuliert weiter !

Landeshauptmann-Vize Wolfgang Sobotka (ÖVP) verteidigt im Interview mit der "Presse" die riskanten Veranlagungen des Landes - Unter Ihnen hat seit 2002 das Land 4,4 Milliarden Euro, der Großteil aus verkauften Darlehensforderungen, veranlagt. Wie viel ist davon übrig?

Sobotka: (Politische Antwort) Der Buchwert steht bei 3,6 Milliarden, das ist aber die falsche Frage. Die Frage ist, wie viel ist der Ertrag: Bisher ist über eine Milliarde in das Landesbudget geflossen. Ohne die Veranlagungsgewinne hätten wir viele Maßnahmen – von der 24-Stunden-Pflege bis zur Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 – nicht finanzieren können. Auch 2009 und 2010 werden die Veranlagungen Erträgnisse abwerfen - (Buchwert = derzeit keine Milliarde mehr !)


02.06.2009

Firmen und Private klagen Bank Austria

Auch viele Unternehmer und Privatpersonen haben mit Devisenoptionsgeschäften herbe Verluste gemacht. Sie stehen zum Teil vor den Trümmern ihrer Existenz und wollen Schadenersatz von der Bank Austria

Wie Gemeinden und Verbände - Eine Reihe von Gemeinden und Wasserverbänden hat mit hochriskanten Spekulationsgeschäften viel Geld verloren. Das sorgte im Vorjahr für Schlagzeilen und Diskussionen ! Öffentlich weitgehend unbemerkt blieb die Tatsache, dass auch viele Unternehmer und Privatpersonen gewaltig eingefahren sind. Sie wollen nun Schadenersatz von der Bank Austria, die ihnen die riskanten Finanzprodukte verkauft hat

Vertreten von Wiener Rechtsanwalt: Der Wiener Rechtsanwalt Lukas Aigner vertritt mehr als 50 burgenländische Unternehmer und Privatpersonen vor Gericht. Sie haben vor ein paar Jahren, beraten von Bank Austria-Mitarbeitern, Devisenoptiongeschäfte abgeschlossen


31.05.2009

Was die Eliten so treiben

BayernLB -Tochter Hypo Alpe (Skandalpe) - Dieser teure Skandal- Ableger der Verlustbank BayernLB hat ab Montag einen neuen Vorsitzenden des Vorstands. Es handelt sich um Franz Pinkl, bisher Generaldirektor der österreichischen Volksbanken.

In dieser Eigenschaft war Pinkl auch Aufsichtsratsvorsitzender der Verlustbank Kommunalkredit, die sich seinerzeit weltweit über ihren Ableger in Zypern mit Schrottpapieren eingedeckt hatte und Ende vergangenen Jahres vor dem Zusammenbruch stand. Der austrische Staat musste einspringen, wir berichteten darüber.

Nun fand die Hauptversammlung der Kommunalkredit statt und dabei wurde sowohl den Vorständen Reinhard Platzer und Leopold Fischer, als auch dem Aufsichtsrat unter Vorsitz von Franz Pinkl die Entlastung verweigert. Ein ausserordentlich ungewöhnlicher Vorgang, der offenbar damit den Weg für gerichtliche Konsequenzen gegen Vorstand und Aufsichtsrat ebnen soll. Und dieser Franz Pinkl soll es jetzt bei der Hypo Alpe richten?


30.Mai 2009

Wen interessiert da noch das Budget?

Tatsächlich hat das Doppelbudget für 2009 und 2010 – verglichen mit den genüsslich breitgetretenen politischen Aufregern der vergangenen Wochen – kaum Staub aufgewirbelt. Dass inmitten der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg der Staatshaushalt – gegenüber Strache-Kruzifix und FPÖ-Comic – zur Nebensache geworden ist, dürfte Finanzminister Josef Pröll und seinen Regierungskollegen dabei alles andere als ungelegen kommen

Beschlossen von: ÖVP Pröll und SPÖ Faymann

Österreichische Staatsschulden 247 Milliarden Euro

Zur Erinnerung: Die österreichischen Staatsschulden werden bis 2013 von 176 auf 247 Milliarden Euro (knapp 80 Prozent der Wirtschaftsleistung) explodieren. Bereits heuer steigen die Zinszahlungen der Republik um 700 Millionen auf 8,1 Milliarden Euro, 2011 wird mit 11,3 Milliarden Euro gerechnet. Im Vergleich dazu nimmt sich etwa das Bildungsbudget mit 7,2 Milliarden Euro geradezu mickrig aus


Osteuropa: Österreich in sehr "exponierter Position"

Banken könnten sich im Ernstfall durch Konkurs ihrer Osttöchter retten

Österreich befinde sich in "ungewöhnlich exponierter Position", da kein Land im Verhältnis zu seinem Bruttoinlandsprodukt so viele Kreditforderungen an Schwellenländer vergeben habe. Sinns Warnung zeigt, dass nach dem teilweisen Rückzieher des Währungsfonds (wo offenbar bei diesbezüglichen Berechnungen ein Fehler passiert ist) das Thema keineswegs vom Tisch ist

Sinn macht sich insbesondere Sorgen, weil Österreichs Banken "sehr viel Kredite nach Osteuropa vergaben und dort sehr viele Banken besitzen". Fast die Hälfte der Auslandsanlagen der Austrobanken entfalle auf Osteuropa. "Dies entspricht gut 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Republik. Müsste der Steuerzahler in vollem Umfang für die Kredite einstehen, entspräche das einer Belastung von rund 27.500 Euro für jeden der 8,35 Millionen Einwohner."

Der deutsche Ökonom weist zwar darauf hin, dass Österreichs hohe Kreditforderungen eigentlich ein Zeichen der Stärke sind. "Doch in Zeiten der Krise kann sich eine vermeintliche Stärke in eine Schwäche umwandeln, nämlich dann, wenn Osteuropa in Zahlungsschwierigkeiten kommt." So würden es zumindest die Märkte sehen, die bei Krediten an Österreich eine höhere Risikoprämie verlangen als von dem an sich viel höher verschuldeten Italien

Hohe Bonität zu Recht ? - Dennoch glaubt Hans-Werner Sinn, dass die ansonsten ausgezeichnete Bonitätsbewertung Österreichs zu Recht bestehe. Er findet dafür aber – abgesehen von der Tatsache, dass es auch Einlagen von Osteuropäern bei den hiesigen Banken gibt – eine überraschende Begründung: Die österreichischen Mutterbanken seien alle durch Haftungsschranken vor einer Verlustlawine geschützt. Die Töchter seien selbständige Kapitalgesellschaften, "für die sie im Falle eines Konkurses nicht aufkommen müssen" - Österreich in sehr "exponierter Position"


28.05.2009 - Egal.. Eh nur Steuergeld

Staatsgeld: Banken können Zinsen nicht zahlen

Neben der Hypo Group machen auch die Volksbanken Verluste. Damit drohen dem Staat beim Bankenhilfspaket weitere Zinsausfälle. Denn laut Vertrag entfallen die Zinszahlungen in Verlustjahren

Nach der Hypo Alpe-Adria besteht auch bei der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) die Gefahr, dass sie die Zinsen für das vom Staat erhaltene Partizipationskapital (stimmrechtslose Wertpapiere) nicht zahlen kann. Das Spitzeninstitut der heimischen Volksbanken gab am Freitag bekannt, im ersten Quartal einen Nettoverlust von 78 Mio. Euro erwirtschaftet zu haben. Schuld daran sind Risikovorsorgen für faule Kredite, die von 34 Mio. Euro auf 115 Mio. Euro angehoben wurden. Ein ÖVAG-Sprecher schloss ein Minus für das Gesamtjahr nicht aus. „Wir strengen uns an. Doch eine Prognose ist derzeit schwierig“, sagte der Sprecher

Zinszahlungen in Verlustjahren entfallen und zwar ersatzlos

Die ÖVAG hat vom Staat im März eine Mrd. Euro zur Bewältigung der Finanzkrise erhalten. Laut der mit dem Finanzministerium getroffenen Vereinbarung sollen die Volksbanken dafür jährlich Zinsen von 9,3 Prozent zahlen. Für heuer sind demnach 93 Mio. Euro fällig. Doch im Vertrag gibt es einen Passus, wonach die Zinszahlungen in Verlustjahren entfallen. Und zwar ersatzlos. Das Geld braucht später auch nicht nachbezahlt zu werden

Finanzamt rechnet mit weiteren Kreditausfällen in Osteuropa

Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte diese Zahlen nicht. „Wir sind bei unseren Budgetprognosen grundsätzlich konservativ“, sagte er. Pröll hatte sich beispielsweise von der Nationalbank eine Ausschüttung von fünf Mio. Euro erhofft – bekommen hat er aber 40 Mio. Euro. „Niemand weiß, wie sich die Kreditausfälle in Osteuropa entwickeln werden. Daher können wir auch nicht vorhersagen, wie hoch die tatsächlichen Einnahmen aus dem Bankenhilfspaket sein werden“, so Prölls Sprecher. Bank Austria, Raiffeisen und Erste Bank versichern, dass sie alles tun werden, um den Verpflichtungen gegenüber dem Staat nachzukommen - Staatsgeld- Banken können Zinsen nicht zahlen


28.05.2009 - Bank aufgelöst

Wiener Medici-Bank muss Konzession abgeben

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat am Donnerstag dem Kreditinstitut "Bank Medici AG" mit Sitz im ersten Wiener Gemeindebezirk die Konzession entzogen, weil das Unternehmen das gesetzlich erforderliche Anfangskapital in Höhe von fünf Millionen Euro nachhaltig unterschritten hat. Wie berichtet ist die Bank Medici nach eigenen Angaben bei den von ihr vertriebenen Fonds dem US-Anlagebetrüger Bernhard Madoff (siehe Infobox) aufgesessen und dadurch in arge wirtschaftliche Turbulenzen gekommen

Zugleich endet die Bestellung des Regierungskomissärs Gerhard Altenberger, den die Aufsicht Anfang Jänner der Bank "zum Schutz der finanziellen Belange der Gläubiger" sowie zur Sicherheit der dem Institut anvertrauten Vermögenswerte beigestellt hatte - "Die Bank Medici AG ist mit sofortiger Wirkung keine Bank mehr, wird aber als Gesellschaft fortbestehen", erklärte das Institut am Nachmittag nach Bekanntwerden des FMA-Bescheids. Die Bank hat vorige Woche selbst der FMA bekanntgegeben, dass die Eigenkapitalerfordernisse für die Zulassung als Bank unterschritten wurden - Bank aufgelöst

Die Bank Medici steht zu drei Viertel im Besitz der Gründerin Sonja Kohn und gehört zu einem Viertel der Bank Austria


Pröll hält Verträge mit Banken unter Verschluss

27.05.2009

Wie hoch sind die Zinsausfälle?

Beschlossen von: ÖVP Pröll und SPÖ Faymann

Die staatlichen Milliardenhilfen für die Banken sorgen für Wirbel. Die Opposition verlangt mehr Transparenz. "Der Steuerzahler hat ein Recht darauf, informiert zu werden“, verlangt Werner Kogler, Finanzsprecher der Grünen

Wien. 80 Mrd. Euro stellt der Staat den Banken zur Verfügung, um die Finanzkrise zu bewältigen. Bei der Beschlussfassung hat die Regierung größtmögliche Transparenz versprochen. Finanzminister Josef Pröll erklärte, er werde dem Hauptausschuss des Parlaments regelmäßig einen Bericht mit relevanten Informationen zukommen lassen. Laut "Presse"-Informationen bekamen die Abgeordneten diese Woche den Bericht für das erste Quartal 2009 – allerdings mit dem Vermerk "streng vertraulich"

Den Politikern ist es unter Strafe verboten, mit dem Papier an die Öffentlichkeit zu gehen. Im Finanzministerium heißt es dazu, es sei Sache des Hauptausschusses, die Geheimhaltung aufzuheben. Die Opposition ist dafür und will bei der nächsten Sitzung einen entsprechenden Antrag einbringen. Ob die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP mitziehen, ist offen

Die Opposition geht noch einen Schritt weiter und fordert, dass die zwischen dem Finanzministerium und den Banken abgeschlossenen Verträge über die Milliardenhilfen offengelegt werden

Wie hoch sind die Zinsausfälle?

„Es geht hier um riesige Beträge. Der Steuerzahler hat ein Recht darauf, nicht nur über die Verteilung des Geldes, sondern auch über die Auflagen informiert zu werden“, verlangt Werner Kogler, Finanzsprecher der Grünen. „Es muss umgehend Klarheit und Transparenz geschaffen werden“, sagt der Politiker

Das Finanzministerium schließt eine Veröffentlichung der Verträge aus. „Die Vereinbarungen können vom Rechnungshof, von der Bankenaufsicht und der Banken-ÖIAG-Tochter Fimbag geprüft werden“, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Außerdem habe man die Öffentlichkeit ohnehin über alle wichtigen Punkte informiert

Kogler befürchtet, dass das Hilfspaket für den Staat doch nicht ein so tolles Geschäft wird, wie von Pröll immer wieder behauptet wurde. Der Kärntner Hypo Group geht es beispielsweise so schlecht, dass sie nicht in der Lage ist, die Zinsen für das Staatskapital zu zahlen

„Die Hypo dürfte kein Einzelfall bleiben“, vermutet Kogler. Er hat anhand der von Pröll vorgelegten Budgetzahlen errechnet, dass der Staat alleine für das Jahr 2010 Zinsausfälle von knapp unter 200 Mio. Euro erwartet. Die Grünen haben daher eine Flut von parlamentarischen Anfragen eingebracht, um so viel wie möglich über die geheimen Verträge herauszubekommen. Und gelegentlich haben sie Erfolg. In einer Anfrage hat Pröll erstmals aufgeschlüsselt, welche Haftungen der Staat für die einzelnen Banken übernommen hat

16,817 Mrd. Euro an Haftungen für Anleihen

8,5 Mrd. für die Erste Bank?

Der Finanzwirtschaft stehen 15 Mrd. Euro für Partizipationskapital (stimmrechtslose Wertpapiere) und 65 Mrd. Euro an Staatsgarantien zur Verfügung. Ende März 2009 stellte der Bund den Banken exakt 16,817 Mrd. Euro an Haftungen für Anleihen und andere Emissionen bereit. Davon entfallen laut Pröll 8,5 Mrd. Euro auf die Erste Bank. Auf Platz zwei liegen die Volksbanken mit 3,0 Mrd. Euro, gefolgt von der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit 2,7 Mrd. Euro (siehe Grafik)

Die Erste Bank kann diese Angaben aber nicht nachvollziehen. „Wir können uns die 8,5 Mrd. Euro nicht erklären. Wir haben mit dem Staat eine Rahmenvereinbarung für sechs Mrd. Euro getroffen“, sagte eine Banksprecherin. Bislang habe das Institut vier Mrd. Euro an Garantien für Anleihen abgerufen – und dabei soll es vorerst bleiben - Pröll hält Verträge mit Banken unter Verschluss


Erste Bankenhilfe vor Abschreibung !

18.05.2009 - Die Bankenhilfen kann der Staat doch abschreiben

Vergangene Woche musste das Finanzministerium Farbe bekennen. Bei den Maßnahmen zur Erhöhung des Eigenkapitals der heimischen Banken wird der Bund erkleckliche Summen abschreiben müssen. Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka räumte im Finanzausschuss des Parlaments ein, dass 1,5 Mrd. Euro für die Kommunalkredit als verlorener Zuschuss zu werten seien

Man hat uns versprochen, das Geld komme wieder zurück - typisch Politikerlügen. Und jetzt zahlt der Steuerzahler mit echtem Geld für die Fehler der Kommunalkredit und Hypo Manager - Politikerlügen by Hartgeld


12. März 2009 - Bank Austria - 3 Milliarden für Ostkredite

UniCredit Bank Austria wollen offenbar Staatshilfe

Die UniCredit, Mutterkonzern der heimischen Bank Austria, will sowohl in Italien als auch in Österreich Staatshilfen zur Stärkung ihres Kapitalstocks in Anspruch nehmen. Über diesen Plan will der Aufsichtsrat der Mailänder Bank am kommenden Dienstag diskutieren, berichtete die römische Tageszeitung Il Messaggero am Donnerstag. Drei Milliarden Euro will die Bank Austria der Zeitung zufolge in Österreich, eine weitere Milliarde Euro in Italien beanspruchen

In der Bank Austria in Wien gab es am Donnerstag vorerst keinen Kommentar zu diesem Medienbericht. Es wurde lediglich bestätigt, dass man die Inanspruchnahme von staatlicher Unterstützung prüfe. Bisher gebe es aber keine Festlegung, weder in die eine noch in die andere Richtung, so Banksprecher Martin Halama

Ostrisiko trifft Bank Austria - Schon vor einigen Wochen hatte Bankchef Erich Hampel angekündigt, bis März entscheiden zu wollen, wie weit man mit Hilfe des Staates den Eigenkapitalpolster tatsächlich auffüllt. Auch UniCredit-Chef Alessandro Profumo erklärte, er erwäge für die Bank in Österreich die Inanspruchnahme staatlicher Bankenunterstützung, mit Blick aufs Ostrisiko, das ja die Bank Austria für den Konzern managt. Bei der Bank Austria könnte es sich nach früheren Informationen um ein Volumen von 2 bis 3 Mrd. Euro handeln


4. März 2009 - Staat rettet Banker - Wer rettet uns

Staat rettet Banken vor Pleite

Rettet der Staat Banken vor der Pleite, müssen Regulierungseffekte künstlich erzeugt werden

Märkte haben den Vorteil, dass sie selbstregulierende Effekte haben können. Der wichtigste dieser Mechanismen ist die Entfernung von Teilnehmern als Strafe für Versagen - Durch die "Rettungspläne" wurde dieser Selbstreinigungsmechanismus jedoch außer Kraft gesetzt. Man muss ihn deshalb künstlich nachbilden, will man nicht finanzielle Anreize für eine Dauerkrise schaffen, mit der Banker-Dynastien herangezüchtet werden, die ihren Lebenssinn beziehungsweise ihr Geschäftsmodell darin sehen, Kohlehydrate in sich hineinzustopfen, vor dem Bildschirm das Geld fremder Leute zu verwetten und sich dafür Provisionen zu überweisen

Die vergangenen Wochen und Monate zeigten auf eindrucksvolle Weise, dass sich durch das Fehlen solch eines Reinigungs-Äquivalents solche Strukturen bereits herauszubilden beginnen. In einer Art legaler Form von Subventionsbetrug zahlten Pleitebanken mit Staatsgeldern nicht nur Dividenden und Gehälter, sondern sogar noch Erfolgsprämien, so genannte Boni - Telepolis Artikel für Massenentlassungen bei Bankern


28. Februar 2009

Keine Bank wird pleitegehen

Erste-Group-Chef Andreas Treichl ist zuversichtlich, dass der Wirtschaftskrise kein österreichisches Finanzinstitut zum Opfer fallen wird

Weder die Erste noch andere österreichische Banken werden aufgrund dieser Krise pleite gehen, sagte Treichl am Samstag im Ö1-"Mittagsjournal". Er sage dies zwar "aus dem Brustton der Überzeugung", aber er sei ja nicht der Herrscher über die absolute Wahrheit, schränkte er wieder ein

48.000.000.000 Euro in Osteuropa

Im osteuropäischen Raum, wo die Erste Group 48 Mrd. Euro Kredite vergeben hat, beginne sich nun die Krise auszuwirken - Wer etwas Schlechtes in der Bilanz hat, aber nicht darüber redet, der gehört eingesperrt ( Wahre Worte der Plaudertaschen )


Österreich ist Pleite ! und unsere Politiker feiern

Was Generationen aufgebaut haben wurde im Welt-Casino verspielt

Österreichs Politiker wie Vranitzky und Schüssel oder der jahrzehntelang die Fäden im Hintergrund ziehende Andreas Khol haben uns in die EU getrieben und den Euro durchgesetzt. Aus der zweiten Reihe haben sie viel Verstärkung erfahren, so von Mock, Busek, Klima, Fischler, den Aussenministerinnen Ferrero-Waldner und Plassnik bis hin zu den Ja-Sagern im Parlament und den rückgratlosen Beamtenvertretern in Brüssel, die alle daran mitwirkten, dass Österreich seine Souveränität wie auch seine Währung verlor und in die globaltotale Pleite schlitterte

Österreich ist pleite! Ganz offensichtlich bleibt als Ausweg aus den Casino-Spielen nur noch die gigantische Ausweitung des Kreditvolumens mit nachfolgender Hyperinflation, die alle Sparer weiter enteignet. Der Euro wird seinem Ruf als Teuro treu bleiben, und wir alle werden ärmer, nicht zuletzt durch die Steuerwalze, welche die neue Koalitionsregierung von Feymann und Pröll planmässig in Bewegung setzen wird. Die Politiker haben im Verein mit der Bankenmafia und den mediokren Global Player in staatsnahen Betrieben und Holdings das Volksvermögen in wenigen Jahren verschleudert, welches Generationen mühsam geschaffen haben. Sie betrachten ihren Desaster-Kapitalismus (Naomi Klein) wohl als Voraussetzung für die neue Weltordnung, in der die einfachen und geduldigen Bürger samt ihren Erben endgültig zu Opfern des globalen Schafe-Scherens (H. Wohlmeyer) werden - Bericht und weiterlesen von Friedrich Romig


21.11.2008

Banken wissen nicht wieviele "faule Papiere" sie haben

Toxische Papiere und verblüffende Inkompetenz

"Toxische Papiere" Es sei mit weiteren hohen Abschreibungen zu rechnen, Finanzbranche beweisst totale "verblüffende Inkompetenz" - Auch 15 Monate nach Ausbruch der Finanzkrise herrscht nach Einschätzung eines EU-Experten keine Klarheit über die Höhe der drohenden Verluste bei den Banken. Die toxischen Papiere lauerten außerdem in den Portfolios von Versicherungen, Pensions- und Investmentfonds - EU-Experte warnt vor weiteren Megaverlusten der Banken


Regierungen bürgen für faule Vermögenswerte

Regierungen bürgen für faule Vermögenswerte und nehmen sie auf die eigenen Bücher, sozialisieren also das unternehmerische Risiko. Damit haften die Bürger für die Verluste des Banksystems


Kredite in Höhe von 78 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung

Österreichs Banken haben Kredite in Höhe von 78 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung an Osteuropa verliehen. Das ist mit Abstand der höchste Wert in ganz Europa

Österreichs Banken sind auf Gedeih und Verderb von der Entwicklung in Osteuropa ­abhängig. Raiffeisen, Erste Group, Bank Austria & Co sitzen allein im Osten auf einem Kreditvolumen von 224 Milliarden €. Das ist in absoluten Zahlen mit Abstand das größte Volumen. Zum Vergleich: Deutschland und Italien haben an Osteuropa Kredite in Höhe von jeweils rund 180 Milliarden € vergeben. Wirklich dramatisch nehmen sich die Zahlen jedoch aus, wenn sie im Verhältnis zur gesamten Wirtschaftsleistung (BIP) gesehen werden

Wenn es zum Super-GAU kommt, sind alle betroffen. Da gibt es auch für die Banken keine Versicherung", erklärt Hahn.. (weiterlesen im Wirtschaftsblatt)


03.11.2008

Offenbarungseid der Banken !

Der Deal mit dem der Bund die Kommunalkredit übernimmt, sieht auch umfangreiche Haftungen vor. Die Republik stellt mit Haftungen sicher, dass die Kommunalkredit über die nötige Liquidität verfügt. Die ÖVAG und Dexia geben ihrerseits Haftungserklärungen für eventuell noch nicht bekannte Risiken in der Kommunalkredit ab. Über die Haftungssumme wurde Stillschweigen vereinbart (Leider)

( Wenn der Steuerzahler an Sch.. baut kann er zahlen wird exekutiert oder gleich sitzen. Schöne Vorbilder haben wir Wen Wunderts dass keiner mehr arbeiten will ? Wofür denn ? Damit wir diese Lausbuben sanieren ?.. Kommentare in Bund übernimmt Kommunalkredit )

Banker = Wer soll das bezahlen ?

Die Eigentümer der Banken und Konzerne, die Millionäre und Milliardäre haben immer argumentiert, ihr Gewinn sei die Belohnung dafür, dass sie das Risiko tragen. Nun gut, sie haben riskante Geschäfte gemacht und dabei jahrelang gigantische Gewinne eingesteckt. Jetzt steckt ihr System in der Krise, dann sollen sie jetzt auch zahlen. Es ist ihr System, dass gerade die Probleme verursacht. Also müssen sie auch mit ihrem Vermögen für die Folgen haften


18.10.2008: Offenbarungseid der Banken !

Constantia Privatbank

Die Constantia Privatbank galt als erste Adresse für Reiche. Sie verwaltete ein Kundenvermögen von mehr als zehn Mrd. Euro Bis zuletzt war Prinz Michael von und zu Liechtenstein der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Der Staat übernimmt im Zuge der Rettungsaktion Garantien von 400 Millionen Euro Verkauf um einen Euro - Staatsanwalt ermittelt

Wie schön, dass grad eine "Reichenbank" vom Staat aufgefangen wird, was tät ma nur ohne die armen Reichen.. ( Kommentar in "Das erste Opfer: Die Bank der Millionäre" )


30. Oktober 2008 ! Rettungspakete die II.

Banken verkaufen sich gegenseitig Kredite

Wichtige Feststellung die man in dieser Sache machen muss, ist die, dass die handelnden Akteure nicht ausgewechselt werden. Es werden keine neuen demokratischen Kontrollmechanismen eingerichtet und die Finanzoperationen, die genau zu dieser Krise geführt haben, werden nicht abgeschafft oder verboten !

Kettenbriefsystem für Firmen verboten ( für Banken nicht ! )

Nehmen wir z.B. das zentrale Instrument, die Verbriefung von langfristigen Verträgen wie etwa Miet- oder Kreditverträge für Hausbauer usw.. Das wesentliche Handlungsprinzip bei Banken ist heutzutage nämlich nicht mehr, dass sie Kredite vergeben und für die nächsten zwanzig Jahren Zinsen einstreichen. Zwar vergeben die Banken noch Kredite, aber im Unterschied zu früher warten sie nicht mehr zwanzig Jahre, bis die Hausbauer ihre Kredite zurückgezahlt haben, sondern die Banken verkaufen diese Verträge sofort nach der Kreditvergabe weiter. Diese Verbriefung kaufen also wiederum andere Banken und damit diese Banken diese verbrieften Kredite kaufen können, müssen sie erneut bei anderen Banken Darlehen aufnehmen und das verkaufen diese dann wieder weiter und die nächsten Banken nehmen bei anderen Banken Darlehen auf um die Verbriefungen zu kaufen etc.. Genau dieses Spiel, dass Banken sich gegenseitig Kredite gegeben und sich mit spekulativen Wertpapieren überhäuft haben hat in die Finanzkrise geführt und wenn diese Rettungspakete wie angekündigt umgesetzt werden, dann können die Banken mit den gleichen Instrumenten und Akteuren und noch höheren Gewinnen so weiter machen wie bisher. D.h. diese Rettungspakete sind also die Vorstufe für die nächste Finanzkrise


100 Milliarden in wenigen Tagen

13. Oktober 2008: 100 Milliarden Kritik !

Österreichische Politiker geben 100 Milliarden Garantie mit Ihren Steuergeldern ! echt-Fett gegen Deutschland's bescheidene 470 Milliarden ! Kein Geld für Mehrwertsteuersenkung - Kein Geld für Gratiskindergarten..

Notenbanken kämpfen weltweit gegen die Krise


08. Oktober 2008: Banken Milliarden pffft

Steuerzahler muss blechen und Wir sind schuld

EU und Politiker Retten die Banken (Manager)

Warum ? Meist wird aus einem Politiker ein Bankmanager...

Da Elsner war zur falschen Zeit am falschen Ort ! Gegen das was da jetzt auf uns zukommt, war der Bawag Skandal nur ein Lausbubenstreich ! Einerseits lesen wir wissbegierig diesen Artikel im Wirtschaftsblatt - Angemerkt: Business as usual

Andererseits muss man erst sehen was da noch aufkommt ! Das jetzt viele Bankmanager in fette Pension gehen werden wir wohl hoffentlich nicht sehen ! Gleiches Recht für alle - Entweder zum Richter oder (freiwilliges) Turmspringen


01. Oktober 2008

NÖ Regierung 300 Millionen verzockt !

Alles bewegt sich - eine Meldung nach der anderen deckt sich, in den Vorstandsetagen von Österreich wird gezockt bis zum abwinken ! Die Spieler gehören alle auf die Anklagebank, Sie spielen mit fremden Geldern meist mit Steuergeld. Kleine Summen Zocker werden hart abgestraft und sogar eingesperrt, Grosse Summen Zocker auch - eh seit kurzem ( siehe Elsner ) Wir hoffen auf ein hartes Durchgreifen - So gehts nicht ! für alle Österreicher


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