Update vom: 05.08.2010 - eMail: Der-Wiener
Kritik an arabischen Investments
Nachdem Sie die Milliarden Gewinne der Fetten Jahre verprasst haben mit Ihren Spekulationsgeschäften, suchten die Konzerne
und Banken frisches Kapital, islamisches Geld aus den
Ölstaaten
UniCredit - Bank Austria
05.08.2010 - Die libysche Zentralbank hält bereits 4,98 Prozent der
UniCredit-Aktien. Nun erwirbt der libysche Staatsfonds LIA weitere 2,08
Prozent. Ausländische Investoren spielen in der Bank eine immer größere
Rolle
05.02.2010
Arabisches Öl Kapital mitten in England
Schmieriges Geld - sie brauchen keine Engländer in Arabien, sie kommen jetzt direkt zu Ihnen, ist ja eine
gute Meldung, allmählich wird Europa eine arabische Außenstelle und die EU schaut hier zu und unterstützt
dies geradewegs noch!
Londoner Flughafen Gatwick
Das finanzstarke Emirat Abu Dhabi steigt beim Londoner Flughafen Gatwick ein und baut damit sein Engagement
im Infrastruktursektor aus. Der weltgrößte Staatsfonds Abu Dhabi Investment Authority (ADIA) habe eine
Minderheitsbeteiligung erworben, teilte ein Sprecher des Fonds heute mit. Zur Höhe des Anteils und zum Preis äußerte
er sich nicht. Mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen zufolge kauft ADIA 15 Prozent an Gatwick für rund 125
Millionen Pfund (143 Mio. Euro)
Nachrichten 2009
Wienerberger
Der Staatsfonds LIA hat im September 2009 in Österreich für
Aufsehen gesorgt, als er im Zuge einer Kapitalerhöhung zehn Prozent der
Aktien des Ziegelkonzerns Wienerberger erwarb
Die Geschichte: Chronologie
14.08.2009
VW und Porsche
Nach monatelangen Verhandlungen ist der Einstieg des Scheichtums Katar bei VW und Porsche
perfekt. Die Beteiligungsgesellschaft Qatar Holding erwirbt zehn Prozent der Stammaktien der
Holding-Gesellschaft Porsche SE aus dem Besitz der Familiengesellschafter, wie die Porsche Holding heute in
Stuttgart mitteilte
15.06.2009
OMV Österreich
Mitten in den weltwirtschaftlichen Turbulenzen will der Staatsfonds von Abu Dhabi weiter
zukaufen. Frei nach dem Motto "Wer Geld hat sollte jetzt zuschlagen", verhandelt der Großaktionär
der OMV laut eigenen Angaben derzeit mit 30 bis 40 Firmen über mögliche Beteiligungen
Nachdem der arabische Staatsfonds IPIC - Kernaktionär der OMV - seine Beteiligung an der
britischen Bank Barclays mit einem Milliardengewinn wieder verkauft hat, will IPIC inmitten der Wirtschaftskrise
auf große Einkaufstour gehen. Der Chef des Staatsunternehmens aus Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate),
Chadem Al Kubaisi, sagte am Sonntag, IPIC werde in Kürze aggressiv investieren. Mit 30 bis 40 Firmen liefen
bereits Verhandlungen. Bis Ende des Jahres sollen demnach einige große Geschäfte unter Dach und Fach gebracht
werden
06.06.2009
Emir von Katar
Milliarden in den Sand gesetzt ! Sprichwörtlich in den Wüstensand.. Wir hoffen das auch diese
Manager nicht davon kommen, es ist eine Schande wie Paradekonzerne unser Gedankengut verprassen - Die Banken,
Politiker und Manager schauen dem zu ( für was haben wir überhaupt noch Banken, Aufsichtsräte und Politiker )
Katar steht nach einem Magazinbericht kurz vor einem Einstieg in den deutschen Automarkt. Dem Münchner
Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge soll der Emir von Katar Porsche-Chef Wendelin Wiedeking mündlich
zugesagt haben, über seinen Staatsfonds "Qatar Investment Authority" in Deutschland zu investieren
Gegenwärtig würden zwei Varianten verhandelt, die entweder einen Einstieg bei Porsche oder bei
Volkswagen vorsähen, meldete "Focus" ohne Angaben von Quellen. Damit könne Wiedeking eine Übernahme
Porsches durch Volkswagen offenbar doch noch abwenden, berichtet das Magazin weiter - "Unsere Regierung ist interessiert, einen Anteil an Porsche zu erwerben"
05.06.2009
islamkonforme Finanzprodukte
Kein Investment in Schweinefleisch, keine Derivate: Islamkonformes Investment gilt in der
Finanzkrise als relativ sicherer Hafen. Weltweit wird bald eine Billion Dollar nach den Regeln der Scharia
veranlagt sein
Das Geschäft mit islamkonformen Finanzprodukten hat sich in den vergangenen Monaten weitgehend
erfolgreich von den Verwerfungen der internationalen Märkte abgekoppelt. Angesichts des ungebrochenen Zustroms an
Anlegern könnte die Branche die Ein-Bio.-Dollar-Grenze bereits im kommenden Jahr knacken. Der
Strategieberatungsgesellschaft Booz & Company zufolge wächst der Markt mit Fonds nach Regeln des Koran um bis
zu 20 Prozent jährlich
"Islamische Banken haben sich in der Krise ein Hauptargument zu Nutze gemacht: Sie haben sich
nicht am Kauf und Verkauf von verbrieften Krediten beteiligt", sagt Zaid el-Mogaddedi, Managing Director des
Frankfurter Insitute for Islamic Banking and Finance (IFIBAF). - Nur Geld gegen Ware - Angesichts einer besseren
Haftung und mehr Transparenz sei das Finanzmodell gegenüber seinen westlichen Pendants von höherer Sicherheit
geprägt. Die streng regulierten Fonds sehen dem Koran entsprechend nicht nur von Investitionen und Beteiligungen
an Geschäften mit Schweinefleisch, Alkohol, Prostitution, Waffen oder Glücksspiel ab. Darüber hinaus verzichten
sie auf Produkte wie Termingeschäfte, Derivate und Leerverkäufe, denen ein ursächlich hoher Anteil an den Schäden
der Krise zugesprochen wird. "Einem Zahlungsstrom muss immer ein realer Güterstrom gegenüberstehen",
erklärt el-Mogaddedi
Zinsen verboten, Aufschläge erlaubt - Das islamische Recht, die Scharia, verbietet nämlich
Zinsen. In islamischen Ländern nutzen viele das System des Murabaha im Einklang mit ihrer Religion - Islamic
Banking in Österreich ? In Österreich gibt es schon seit längerem Pläne für echtes Islamic Banking.
Derzeit bieten aber nur einige Banken so genannte Islam-Fonds an, die im Einklang mit der Scharia stehen. Wer beim
Investment auf christliche Werte achten möchte, der kann auf so genannte "Bibel-Fonds" setzen - Islamisches Investment nähert sich Billionen-Grenze
20.05.2009
Daimler und Tesla
Daimler will künftig mit dem US-Konzern Tesla Motors Elektroautos bauen. Der Stuttgarter Autohersteller beteilige sich daher an Tesla mit zehn Prozent, sagte Forschungschef Thomas Weber am Dienstag in Stuttgart. Der Kaufpreis belaufe sich auf einen zweistelligen Millionen-Betrag. Tesla zähle zu den führenden Herstellern von elektrisch angetriebenen
Fahrzeugen
Die in Kalifornien ansässige Tesla baut bisher einen Roadster mit Elektroantrieb, der knapp 100.000 Dollar (73.465 Euro) kostet und eine Reichweite von gut 300 Kilometern hat. Jährlich werden bei Tesla derzeit rund 1.000 Autos gebaut. Das Unternehmen hat 450 Beschäftigte. Tesla-Chef Elon Musk kündigte an, das Unternehmen wolle Ende 2011 mit dem Bau einer Limousine mit Elektroantrieb beginnen. Dieses Modell S ähnelt der Mercedes-Benz E-Klasse. Davon könnten künftig jährlich bis zu 20.000 Stück gebaut werden. Zum Vergleich: Bei Daimler liefen 2008 rund 1,1 Millionen Pkw der Marke Mercedes-Benz vom Band
- Tesla-Benz!
Emirat Katar will investieren
Emir Hamad Bin Chalifa al-Thani ist auch an deutschen Hightech-Unternehmen interessiert
Frankfurt - Nach dem Einstieg von Abu Dhabi bei Daimler will sich auch das Emirat Katar an
deutschen Autounternehmen beteiligen. "Wir werden mit Sicherheit in die deutsche Automobil-Industrie
investieren", sagte Emir Hamad Bin Chalifa al-Thani dem Magazin "Der Spiegel" laut Vorausmeldung
Vom richtigen Zeitpunkt
"Wir müssen dafür aber den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Preis finden." Die
Wirtschaftskrise sei für das öl- und gasreiche Golf-Emirat eine Chance, "wie wir sie in 20 Jahren
nicht mehr erleben werden." Auch an deutschen Hightech-Unternehmen sei das Emirat interessiert.
Ebenso seien deutsche Universitäten in seinem Emirat höchst willkommen, sagte der Herrscher. "Ich
sehe Katar langfristig mehr als Bildungsstandort denn als Energielieferant."
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hatte in der vergangenen Woche den Einstieg staatlich kontrollierten
Fonds Aabar aus dem Emirat Abu Dhabi Bekanntgegeben. Dadurch flossen Daimler zwei Mrd. Euro zu, die der
Konzern zur Stabilisierung seiner zunehmend angespannten Finanzlage einsetzen kann - http://derstandard.at/?url=/?id=1237228598420
Petrodollar für Elektroautos ?
2009: Kauffreudig, reich, verschwiegen - das Emirat Abu Dhabi geht auf Shopping-Tour im Westen,
jetzt steigt der Fonds Aabar bei Daimler ein. Der Investor gehört zu einem komplexen Geflecht staatlicher und
halbstaatlicher Firmen. Wer sind die neuen Großaktionäre des Autokonzerns, und was treibt sie an?
Dubai - Auf diese Nachricht hatte die Börse offenbar gewartet: Nachdem bekannt wurde, dass sich
das Emirat Abu Dhabi mit 9,1 Prozent an Daimler beteiligt, schoss der Kurs der Autoaktie zunächst in die Höhe.
Der Einstieg der Scheichs stabilisiert nach Ansicht von Experten den von der Absatzkrise gezeichneten
Stuttgarter Hersteller. Mit dem arabischen Staatsfonds Aabar hat Daimler demnach einen langfristig orientierten
strategischen Investor gefunden - http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,614935,00.html
Petro-Dollar in 3 Sat
2007: Wann hat es das gegeben?! Deutsche Vorstände reisen heimlich
an den Persischen Golf und buhlen um das Geld der Scheichs. Von wegen Business as usual! Einige Milliarden
Dollar wollen die Scheichs in den nächsten Jahren im Westen anlegen. Da lohnt sich die Pilgerfahrt. Auch
die Kanzlerin rührt da die Werbetrommel für Deutschland! Zugleich finden die Scheichs überwiegend gut
aufgestellte, günstig bewertete Unternehmen
Rasantes Wirtschaftswachstum, niedrige Arbeitslosigkeit, große
Investitionsfreude - die Vereinigten Arabischen Emirate sind einer der potentesten Wirtschaftsräume der
Welt. Eine Boom-Region, die ihresgleichen sucht. Gigantismus ist hier Alltag und Geld kein Problem.
Arabische Investoren wollen sich in Europas Top-Unternehmen einkaufen. Zwei Billionen Dollar sollen
bereits ins Ausland geflossen sein. Weitere Investitionen sind auch bei deutschen Unternehmen willkommen -
http://www.3sat.de/boerse/magazin/105186/index.html
Hilfreiche Petrodollar
2006: Bravo! Mercedes vor den Scheichs gerettet“, jubelte die Bild-Zeitung 1975 - Die
Deutsche Bank hatte ein großes Paket Daimler-Aktien übernommen, das Friedrich Karl Flick an den Schah
von Persien verkaufen wollte. Zuvor hatte bereits die Quandt-Familie ihren Daimler-Anteil an das Emirat
Kuwait veräußert. Auch bei Krupp und Hoechst stiegen Investoren aus den Ölstaaten ein. Das Land
lamentierte damals über den Ausverkauf der deutschen Industrieperlen an die in der ersten Ölkrise reich
gewordenen Scheichs
Die Zeiten haben sich geändert. Heute pilgern unsere Industriekapitäne in die Wüste, um
dort nach Petrodollar zu suchen. Am Wochenende präsentierten sich acht deutsche Top-Konzerne auf einer
Investorenkonferenz in Dubai. Von BASF über Daimler-Chrysler bis zu Siemens traten die Manager zum
Schaulaufen vor arabischen Geldgebern an, die Aktien kaufen sollen. Neben Indern, Chinesen und Russen
schauen sich auch wieder Araber nach interessanten Investitionsobjekten in den westlichen Industrieländern
um. Das Interesse der Ölstaaten ist keineswegs neu. Bereits Anfang 2005 hatte die Fondsgesellschaft Dubai
Capital Investment für rund eine Milliarde Dollar zwei Prozent der Anteile von Daimler-Chrysler gekauft.
Die Kuwaitis sind mit 7,2 Prozent der Anteile inzwischen der größte Einzelaktionär beim deutschen
Vorzeigeunternehmen. Die Petrodollar fließen auch in andere Länder. Ob der britische Schifffahrtskonzern
P&O, das New Yorker Luxus-Hotel Essex House oder Ferrari: arabische Investoren kaufen, was gut und
teuer ist
Petro-Dollar für Europa
1976: Bei dem Kapital, das gezeichnet werden soll, wird es sich voraussichtlich überwiegend
doch um Araber-Dollars handeln, die bei den Banken untergebracht sind. Kommentar eines EU-Beamten: Irgenwo müssen
die doch ihr Geld anlegen. Und so kommt es dann auch zu uns
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