Der Wiener Kritik - Umsatzsteuerbetrug in Österreich

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Sonderausgabe Umsatzsteuerbetrug

Umsatzsteuerbetrug - bei Geschäften innerhalb der EU entgehen den Mitgliedsstaaten jährlich rund 100 Milliarden Euro. Durch Fristen im USt-Recht ist das Verbrechen sehr simpel - Werner Rydl und das einfachste Geschäft

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Update vom: 19.06.2010 - eMail: Der-Wiener

Das schlägt dem EU Fass den Boden aus

Durch Umsatzsteuer-Betrug bei Geschäften innerhalb der EU entgehen den Mitgliedsstaaten jährlich rund 100 Milliarden Euro. Durch verschiedene Fristen im USt-Recht ist das Verbrechen sehr simpel

EU ist Spielfeld für Kriminelle

Der Trick mit den Fristen - Das Prinzip ist denkbar einfach und macht sich zwei Besonderheiten des Mehrwert- oder Umsatzsteuerrechts in der EU zunutze - Rondelez erklärte auch, warum Umsatzsteuerbetrug für kriminelle Organisationen attraktiv ist: "Personen, die zuvor wegen Drogenhandels oder anderer Delikte der Schwerkriminalität verurteilt worden sind, sehen nun, dass es keinen Grund für dieses Risiko gibt. Sie steigen um, wegen des geringeren Risikos beim Umsatzsteuerbetrug." Die EU werde mehr und mehr das Spielfeld für diese Kriminellen aus Ländern außerhalb der Union. Es wurden Tätergruppen aus Israel, dem Balkan oder Lateinamerika beobachtet. Das Geld geht nicht selten auch auf Offshore-Banken

Ein Riesengeschäft, auch in Österreich

Talk of Town Thema: Werner Rydl - Gentlemangauner oder eiskalter Betrüger? (04.03.2010)

Die Geschichte zeigt das sich die Finanz Behörden an den Firmen schadlos halten wollen, die absolut nichts dafür können, sie wollen ja im Gegenzug den Herrn Rydl klagen (1998: Klage-Offensive) für die Versäumnisse der Behörden kann aber auch der Rydl nichts und hier läuft auch ein ganz anderer Hase, nämlich die Tatsache das es viele Firmen gibt die das auch heute noch tun (meistens Reimporteure) - hier fällt auf das der F-Minister großzügig das Angebot ablehnte diesen Herrn zu beschäftigen, lässt viele offene Vermutungen zu - auch die Aussage von Werner Rydl das er aus Rache geklagt und verurteilt wurde (wird) erfüllt diese Annahmen

Wichtig ist die Anmerkung das niemand diese überteuerten Waren gekauft hatte, war und ist ja auch nicht notwendig


13.04.2010

Pröll: Keine Schäden für Steuerzahler

Ein Sprecher von Finanzminister Josef Pröll betont im Gespräch mit der "Wiener Zeitung", dass es durch die Personalpolitik in der Finanzverwaltung zu keinem Schaden für den Steuerzahler komme

Zum Umsatzsteuerbetrug in Österreich gebe es keine seriösen Zahlen

Wien. Die heimischen Finanzämter sind personell unterbesetzt. Dem Staat entgehen deshalb Jahr für Jahr Milliardenbeträge, da vor allem die Prüfung von Betrieben vernachlässigt wird


Warum-Darum: Steuermissbrauch in der Umsatzsteuer

Erst vor wenigen Jahren hat die ÖVP die Beseitigung des Umsatzsteuermissbrauchs im Familienbereich verhindert. Eltern kaufen eine neu errichtete Eigentumswohnung, vermieten sie mit einem kleinen Gewinn an die Kinder, nehmen aber den vollen Vorsteuerabzug von 20% aus den Errichtungskosten in Anspruch; nach lächerlichen zehn Jahren können sie die Wohnung den Kindern ohne Nachversteuerung des Vorsteuerabzugs schenken. Die geplante und sachgerechte Verlängerung der Frist auf 20 Jahre scheiterte am Widerstand der ÖVP. Ein weiterer geduldeter Steuermissbrauch findet sich bei den Gemeinden: Weil diese vor allem bei Gebäuden keinen Vorsteuerabzug haben, schalten sie mit hohem Beratungs- und Organisationsaufwand Leasinggesellschaften dazwischen, die sich den Vorsteuerabzug holen und das Gebäude billig an die Gemeinde weitervermieten. Das Gleiche spielt sich in großem Stil bei den Banken ab


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